Lageplan
Lageplan
Ansicht Süd
Ansicht Süd
Ansicht West
Ansicht West
Entwurf zur Neugestaltung des Umraumes der Marienkirche
Die Neugestaltung des Areals rund um die Marienkirche bietet das Potenzial, eine neue gesellschaftliche und gemeinschaftliche Mitte für den Ort zu schaffen. Diese Idee ist Konzeptgrundlage. Um die Kirche herum ordnen sich drei unterschiedlich hohe Baukörper und erschaffen so einen offenen Begegnungs-Platz im Zentrum vor der Kirche. Die Baukörper werden zum Ortskern hin flacher, die Kirche bleibt dadurch vom Orstkern aus sichtbares Zentrum von Flüren. 
Die neuen Gebäude treten zudem mit der Marienkirche trotz der modernen Bauweise in Dialog und die Kirche wird in die Neugestaltung aktiv integriert. Sie umschließen die Kirche, ihre Form wird durch Öffnungen zu den umliegenden Straßen und zum Kirchenchor festgelegt. Der hintere Neubau beherbergt die ein-geschossige KiTa, sowie einen dreigeschossigen Bereich für 12 Wohnungen. 
An der Kreuzung zum Ortskern liegt ein eingeschossiges Gebäude mit behindertengerechten Wohnungen. Zwischen den beiden Gebäuden an der südlichen Straße öffnet sich der zentrale Zugang zum öffentlichen Kirchenvorplatz mit einer einladenden Geste. Dieser Vorplatz ist als öffentlicher Park konzipiert, der sowohl von Anwohnern, Spaziergängern, als auch von Ort und Gemeinde als Veranstaltungsplatz genutzt werden kann. 
Im momentan brach-liegenden Grünbereich am Kirchenchor soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. Hier können Gemeindemitglieder, interessierte Bürger und auch die KiTa Gemüse pflanzen und gemeinsam einen Garten gestalten.
Der Architekt der Marienkirche, Hans Ostermann, hat den Backstein in beeindruckender Weise mit großzügigen, hell-gestrichenen Betonstürzen über den Fenstern verknüpft. Diesen Rhythmus nehmen die neuen Baukörper auf und kehren ihn um. Helle verputzte Fassaden schaffen einen einladenden Ort. Große Backsteinstürze über den bodentiefen Fenstern nehmen den architektonischen Rhythmus der Kirche auf und führen ihn fort. Die Backsteine könnten aus dem Abbruch des bestehenden Pfarrgebäudes gewonnen werden, sodass die Geschichte des Ortes in gewisser Weise erhalten werden kann. Schwarze Stahlfenster bieten einen visuellen Kontrast zu den hellen Fassaden und treten mit den Bestandfenstern der Kirche in Kontakt. Alle Flachdächer sind als begrünte Dächer geplant, um Insekten ein Zuhause zu bieten. Auch die Installation von Solarzellen auf den Flachdächern zur Gewinnung von Solarstrom ist denkbar.
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